Marburger Burschenschaft Arminia - Willkommen auf dem Felsenkeller!
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Die Aktivitas freut sich, das Semesterprogramm zum 312. Farbensemester überreichen zu dürfen und bittet, dieses als persönliche Einladung zu den genannten Veranstaltungen zu betrachten. Die Damen möchten wir ganz besonders zu den gesellschaftlichen Veranstaltungen (G) einladen. Außer zu den ordentlichen Conventen sind uns Gäste jederzeit auf unserem Felsenkeller herzlich willkommen. Im Zeichen eines zusammenwachsenden Europas pflegen wir ein sehr enges Verhältnis mit unseren Partnerverbindungen in Schweden und Finnland.

 

Die Chargierten des Sommersemesters 2016:

x stud. jur. Sascha Pfleging

xx stud. rer. phil. Moritz Höxter

xxx stud. med. Simon Pienkohs

FM stud. jur. Jan Kammler


Das Semesterprogramm können Sie hier als PDF herunterladen: 

Semesterprogramm Sommersemester 2016

 
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Wohnen auf dem Arminenhaus


Das schwierigste, wenn man einen Studienplatz in Marburg an der Lahn ergattert hat, ist die Wohnungssuche. Wir bieten deshalb über unser angeschlossenes Studentenwohnheim (Felsenkeller e.V.) Zimmer für Studenten an. Wir verfügen insgesamt über 21 Zimmer, wobei wir 14 kleine Zimmer (ca. 15m²) und 7 große Zimmer (ca. 25m²) zur Verfügung haben.

Du musst NICHT Mitglied unserer Verbindung sein, um bei uns wohnen zu können! Nicht-Mitglieder haben ein Wohnrecht von einem Semester. Sinn und Zweck dieser Regelung besteht darin, dass man sich unsere Verbindung und ihre Mitglieder erstmal anschaut und "Fuß" in Marburg fasst. Natürlich solltest Du eine gewisses Grundinteresse an einer Studentenverbindung mitbringen.

Der Preis für ein solches Zimmer beläuft sich incl. Internet ab 160 € (Warmmiete).
Dir stehen natürlich alle Gemeinschaftsräume im unserem Haus zur freien Verfügung.
Du kannst Dir auch gerne unsere virtuelle Hausführung anschauen.


Telefon: 06421/6 76 24
oder Schreib uns!
 
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Offener Brief an die im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ verbliebenen Burschenschaften in Marburg

Sehr geehrte Herren,

nach den immer wieder aufkommenden rechtsextremen Vorkommnissen in Ihrem Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ wird es höchste Zeit, dass Sie ein Zeichen setzen für Demokratie und für ein modernes sowie pluralistisches Deutschland und Marburg mit seiner Studentenschaft. Wir laden Sie ein, in den Kreis der demokratischen Marburger Studentenverbindungen zurückzukehren; Studentenverbindungen, die ihre Traditionen wahren, dabei aber stets reformbereit waren und mit der Zeit gingen. Studentenverbindungen, die nicht auf die Herkunft ihrer Mitglieder achten, sondern darauf, was aus ihren Mitgliedern wird, und in denen es keine Rolle spielt, ob die Mitglieder in Istanbul, Madrid oder Berlin geboren wurden, sondern mit welchen Werten ihre Mitglieder ihr späteres Leben bestreiten werden.

Seit Jahren fällt es uns schwer, der Marburger Öffentlichkeit zu vermitteln, dass die Studentenverbindungen, die seit Hunderten von Jahren das Bild unserer Alma Mater mitprägen, durch die rechtsextremen Tendenzen in der „Deutschen Burschenschaft“ und ihren Mitgliedsbünden auch in Marburg in ein völlig falsches Licht gerückt werden. Wir wollen, dass dies aufhört. Wir wollen, dass Rechtsextremismus in Burschenschaften und anderen Studentenverbindungen nie wieder ein Thema ist. Wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen.

Als sich vor knapp 200 Jahren Studenten gegen das herrschende System aufmachten und sich daraus die Urburschenschaft bildete, bewiesen die Studenten Mut und Engagement. Bringen Sie heute nochmals den Mut auf und treten Sie aus der Deutschen Burschenschaft aus. Sagen Sie sich los von rechtsradikalen Strömungen unter Burschenschaften. Seien Sie reformbereit: Ihre Burschenschaften werden nicht aufhören, zu existieren, wenn Sie sich Menschen mit Migrationshintergrund öffnen, wenn Sie sich unmissverständlich zu unserer Republik bekennen und ihren Grenzen und Werten, wenn Sie Rechtsradikalismus aus Ihren Reihen verbannen.

Wir möchten Ihnen mitteilen, dass die Marburger Burschenschaft Arminia den offenen Rechtsradikalismus der Deutschen Burschenschaft und ihrer Mitgliedsbünde nicht mehr erträgt. Wir wollen es nicht weiter hinnehmen, dass die absurden und anachronistischen Vorstellungen der Deutschen Burschenschaft das Ansehen aller Burschenschaften und Studentenverbindungen auch in Marburg schädigen. Wir appellieren an die reformbereiten Mitglieder Ihrer Burschenschaften, die Austritte aus der Deutschen Burschenschaft voranzutreiben und sich von rechtsradikalen Mitgliedern in Ihren Bünden zu trennen.

Wir haben uns unserem Versagen als Bund und dem Versagen einzelner ehemaliger Mitglieder in der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte gestellt. Als es damals darauf ankam, haben uns auch unsere burschenschaftlichen Werte nicht geholfen und wir sind – wie viele andere Millionen – ins Unheil des Nationalsozialismus mitmarschiert. Die Lehre aus der Aufarbeitung und die burschenschaftliche Liebe zum Vaterland sind uns daher heute, im 21. Jahrhundert, eine Verpflichtung zu einem: „Nie wieder!“.

Die unsäglich peinlichen Anträge in Ihrem Dachverband in der jüngsten Zeit, die öffentlich bekannt wurden, sind für uns genauso abstoßend, wie viele andere Anträge in der Deutschen Burschenschaft aus den vergangenen Jahrzehnten, die in der Öffentlichkeit zum Glück nicht die entsprechende Aufmerksamkeit erhielten.

Lassen Sie Ihre Mitarbeit in allen Gremien ruhen, solange Sie sich im Umbruch befinden und noch Mitglied der Deutschen Burschenschaft sind. Zeigen Sie der Marburger Öffentlichkeit, dass Sie bereit sind, Ihre Burschenschaften ins 21. Jahrhundert zu führen. Hier haben übersteigerter Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz mehr. Kommen Sie Ihren burschenschaftlichen Verpflichtungen nach.

Wir können den Marburger Burschenschaften in der „Deutschen Burschenschaft“ nicht verbieten, zum Marburger Marktfrühschoppen zu kommen, aber wir wollen nicht verschweigen, dass wir sie dort genau so ungern sehen wie linksextreme Frühschoppengegner.

Wir hoffen, dass dieser offene Brief zu Nachdenken anregt
und verbleiben mit burschenschaftlichen Grüßen

 

Die Aktivitas der Marburger Burschenschaft Arminia

 
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Marburger Erklärung vom September 2002

Die Burschenschaft Arminia Marburg erklärt:

Unsere Burschenschaft wurde im Jahre 1860 gegründet, ihr Wahlspruch lautet: Gott • Freiheit • Vaterland.

Deutschland definiert sich für uns im Gebiet der Bundesrepublik mit ihren Grenzen die nach dem zweiten Weltkrieg und im Rahmen der deutschen Einheit mit unseren Nachbarstaaten eindeutig und endgültig festgelegt wurden.

In diesem Sinne streben wir mit und in unserem Bund die Umsetzung der gesellschaftlichen Einheit auf nationaler Ebene an.

Ebenso unterstützen wir mit und in unserem Bund die Förderung des europäischen Einheitsgedankens, in dem Bewußtsein einer gemeinsamen Geschichte und Kultur mit unseren Nachbarn in Ost, West, Nord und Süd.

Uneingeschränkt stehen wir zur freiheitlichen, demokratischen und sozialen Grundordnung unseres Staates und respektieren jegliche politische Meinung, solange sie mit den im Grundgesetz festgelegten Werten und Rechtsnormen dem Sinn und dem Wortlaut nach vereinbar ist.

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