Presseberichte

Die DB zeigt, wessen Geistes Kind sie ist: Austritt aus der CDU, wegen Hohmann-Affäre (15.12.04)


Deutsche Burschenschaft erwägt Empfehlung zum CDU-Austritt

In einem offenen Brief an die Delegierten des
Leipziger CDU-Bundesparteitages Anfang
Dezember hat die Deutschte Burschenschaft
(DB) der CDU »feiges Zurückweichen vor
linkem Meinungsdruck« vorgeworfen. Sie
fordert einen sachlichen Umgang in der Debatte
um Martin Hohmann MdB und verurteilt
das Vorgehen gegen den zwischenzeitlich
aus der CDU/ CSU Bundestagsfraktion
verstoßenen Abgeordneten schärfstens..
Dies erklärte der Verbandsrat der DB.
Hohmann habe am 3. Oktober 2003 »zwar
eine umstrittene, aber keineswegs antisemitische
oder gar rechtsradikale Rede gehalten".
»Die Meinungsfreiheit ist am Ende!" konstatieren
die Burschenschafter. Anstatt seitens
der Union zum Gegenangriff auf die „Hohmann-
Verleumder“ überzugehen und dabei
das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung
auch in geschichts-politischen Fragen offensiv
zu verteidigen, sei man „reflexhaft eingeknickt,
nur weil seitens kampagnegeübter
linker Meinungsmacher und Aufpeitscher
wieder einmal die Stichworte
•Antisemitismus und Rechtsextremismus'
gefallen seien."
Die DB will nun führende Vertreter der
CDU auf die Handhabung der Meinungsfreiheit
ansprechen. Danach soll darüber beraten
werden, ob den zahlreichen Burschenschaftren
in den Unionsparteien empfohlen
werden soll, aus CDU und CSU auszutreten.
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